Fahrraddemo gegen den Bau der Ortsumgehung Ummeln / B61n

Der Planfeststellungsbeschluss des Autobahnzubringers A33, der auch unter dem Namen Ortsumgehung Ummeln oder B61n bekannt ist, könnte lt. Straßen.NRW in der zweiten Jahreshälfte 2021 gefasst werden.

Was bedeutet dieser Straßenbau?

Da sind zunächst einmal die üblichen Umwelt- und Klimaschäden, die mit jedem Straßenbau einhergehen: Flächenversiegelung, Naturzerstörung und Zerschneidung und Reduzierung von Naherholungs- und Ackerflächen. Häuser werden überplant und Existenzen von Landwirten ruiniert. Einmal mehr wird der Individualverkehr gefördert und somit der Akzeptanz des ÖPNV geschadet. Der Klimaschutz wird mit Füßen getreten.

Was bedeutet die Ortsumgehung speziell für Gütersloh?

2019 haben wir uns gemeinsam und erfolgreich gegen den vierstreifigen Ausbau der B61 eingesetzt. Über die Ortsumgehung werden - sollte sie gebaut werden - dann allerdings noch mehr Autos direkt auf die B61 und in unsere Stadt geleitet. Die B61, deren Ausbau sowieso schon drohte, wird noch stärker belastet, und zwar um ca. 7000 zusätzliche Autos täglich. Wir sind der Meinung:  

Wer die Ortsumgehung baut, ist dann auch dafür verantwortlich, wenn die Allee an der B61 fällt!


Wir wollen nicht warten bis es zu spät ist und der Planfeststellungsbeschluss gefasst wurde.

Darum rufen wir alle auf, mit uns gegen diesen Straßenbau zu demonstrieren.

Natürlich Coronakonform mit Abstand und Anstand.

Mehr hier


Das Innenstadtkonzept der Stadt Gütersloh

Im April 2021 hat die Stadt ihr Gutachten zu ihrem Innenstadtkonzept vorgestellt.
Im Kern entstehen, abgesehen von einigen punktuellen Nachbesserungen, nur zwei Fahrradstraßen.
Das untersuchte Groninger Modell wurde nicht verstanden und falsch interpretiert.
Die Fahrradzone wurde abgelehnt, weil die Fahrradstraßen fehlen, die eine Fahrradzone auch nicht braucht. Ein "Konzept" ist dahinter nicht zu entdecken.
Die Bewertungsgrundlage für den Radverkehr, ist der Autoverkehr. Wird dieser nicht behindert, wird die Variante auch positiv bewertet. Das ist sehr weit weg, von dem was eine Verkehrswende benötigt.

Aber wie kann es vielleicht doch gehen?
Ein Vorschlag zu einem Konzept findest du auf der nächsten Seite.


Fahrraddemo zum Pariser Klimaabkommen

Am 12.12  wird  das Pariser Klimaabkommen 5 Jahre alt.
Grund genug daran zu erinnern.

Start ist am 11.12 um 14 Uhr am Rathaus Gütersloh mit dem Fahrrad.

Hinweis:
Während der Fahrt in der Innenstadt und bei den kurzen Stopps sind die Corona-Regeln einhalten. Das bedeutet, dass wir unser Masken tragen und Abstand halten.


Waldsterben im Teutoburger Wald

Hier ist ein Bericht zum Zustand unseres Waldes in OWL (Kreis Gütersloh, Bielefeld bis Detmold). Experten berichten: 


Stelle dir vor es ist dein Dorf in dem du wohnst...

und die Abbruchkante zum Tagebau rückt immer näher an dein Dorf heran.

Wer einmal am großen Loch von Garzweiler 2 stand, wird sofort verstehen, dass das Vorgehen nicht richtig sein kann. Das, was durch den Braunkohletagebau und die damit verbundenen Klimaschäden entsteht, ist nicht mehr zu reparieren. So entsteht eine neue Ewigkeitslast für die Menschheit. 

Jeder, der die Gelegenheit hat, sollte an einem der Tagebaustandorte vorbeifahren und sich nur mal das optische Ausmaß der Zerstörung ansehen – abgesehen von den Klimaschäden, die das Auge nicht erfassen kann.

Wenn du dann nach Hause kommst und den Herd anstellst und keinen Ökostrom beziehst, musst du dir bewusst sein, dass für deinen Strom wieder ein Stück Braunkohle verbrannt wird und dass genau das dazu beiträgt, das die am Tagebau lebenden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Demo "Alle Dörfer bleiben"

Am 19.07 waren wir zur Demo von "Alle Dörfer bleiben" gegen den Rückbau der L277 im Braunkohlerevier. RWE will den Tagebau ausweiten und dazu soll die Landstraße L277 weichen und der Tagebau steht damit vor dem Ortseingangsschild des Ortes Keyenberg.
Die L277 steht für die Demonstranten so zu sagen für die Grenze zur Überschreitung unseres 1,5°C Klimaziels. Das neue Kohleausstiegsgesetz unterstützt  RWE beim weiteren Abbau der Kohle.

Mit dem Abrissarbeiten wurden am 20.07 begonnen. Viele Demonstranten stemmten sich mit Mut und Verzweiflung in der darauf folgenden Woche gegen den Abriss.