Stelle dir vor es ist dein Dorf in dem du wohnst...

und die Abbruchkante zum Tagebau rückt immer näher an dein Dorf heran.

Wer einmal am großen Loch von Garzweiler 2 stand, wird sofort verstehen, dass das Vorgehen nicht richtig sein kann. Das, was durch den Braunkohletagebau und die damit verbundenen Klimaschäden entsteht, ist nicht mehr zu reparieren. So entsteht eine neue Ewigkeitslast für die Menschheit. 

Jeder, der die Gelegenheit hat, sollte an einem der Tagebaustandorte vorbeifahren und sich nur mal das optische Ausmaß der Zerstörung ansehen – abgesehen von den Klimaschäden, die das Auge nicht erfassen kann.

Wenn du dann nach Hause kommst und den Herd anstellst und keinen Ökostrom beziehst, musst du dir bewusst sein, dass für deinen Strom wieder ein Stück Braunkohle verbrannt wird und dass genau das dazu beiträgt, das die am Tagebau lebenden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Waldsterben im Teutoburger Wald

Hier ist ein Bericht zum Zustand unseres Waldes in OWL (Kreis Gütersloh, Bielefeld bis Detmold). Experten berichten: 


Demo "Alle Dörfer bleiben"

Am 19.07 waren wir zur Demo von "Alle Dörfer bleiben" gegen den Rückbau der L277 im Braunkohlerevier. RWE will den Tagebau ausweiten und dazu soll die Landstraße L277 weichen und der Tagebau steht damit vor dem Ortseingangsschild des Ortes Keyenberg.
Die L277 steht für die Demonstranten so zu sagen für die Grenze zur Überschreitung unseres 1,5°C Klimaziels. Das neue Kohleausstiegsgesetz unterstützt  RWE beim weiteren Abbau der Kohle.

Mit dem Abrissarbeiten wurden am 20.07 begonnen. Viele Demonstranten stemmten sich mit Mut und Verzweiflung in der darauf folgenden Woche gegen den Abriss.